Was ist Kuna?

Amelie und Zara aus der Medienbande haben Jessica und Eva aus dem Projektkurs “Kunst der Natur” interviewt.

MB: Eva und Jessica, als erstes würden wir gerne wissen, warum ihr den Kurs gewählt habt.
Jessica/Eva: Im Kurs werden genau die Themen behandelt, für die wir uns interessieren.
MB: Ihr seid jetzt schon fast ein halbes Jahr im Projektkurs „Kunst der Natur“ – was habt ihr denn bisher schon gemacht?
Jessica/ Eva: In der ersten Stunde haben wir viel über das Thema Natur geredet und haben eine kleine Präsentation gemacht und eine eigene Mappen designt. Letzte Stunde waren wir auf dem Weihnachtsmarkt und haben Weihnachtsgeschenke und Karten gebastelt.
MB: Euer Projektkurs heißt „Kunst der Natur“. Gibt es eigentlich einen Zusammenhang zwischen den Namen des Kurses?
Eva: Nein wir reden über Natur und Zeichnen, es gibt keinen direkten Zusammenhang.
MB: Was gefällt euch denn am besten?
Eva: Mir gefällt, dass die Schüler und Lehrer so nett sind.
MB: Sind denn noch andere Freunde von euch im Projektkurs oder habt ihr ihn “nur” aus Interesse gewählt?
Jessica: Also ein paar kennt man ja immer aber wir haben nur aus Interesse gewählt.
Eva: Außerdem würde es auch nichts bringen wenn man in einem Kurs mit seinen Freunden ist aber man sich gar nicht für das Thema interessiert. Außerdem ist es toll, mal andere kennenzulernen.
MB: Fiel es euch denn leicht eine Gemeinschaft zu werden?
Eva: Ja, wir haben Kennenlernspiele gespielt und sind jetzt eine richtige Gruppe geworden.
Jessica: Ja, und jetzt gehe ich immer fröhlich in den Kurs.

Eine Fußballlegende an der StsN

Am 16.10.2018 kam ein prominenter Gast zur STSN und er redete über seine Fußballkarriere. Die riesen Fußballlegende Uwe Seeler kam und alle waren aufgeregt, was er zu erzählen hat. Er trat im Anzug an das machen eigentlich Fußballspieler nicht so häufig und wir hatten damit gerechnet, dass er im HSV Trikot kommt. Uwes Fußballleidenschaft begann im Krieg:Schon im jungem Alter hatte er gespielt, obwohl es keinen Fußballplatz gab: “Da was weg und da wieder was hin und schon ist Platz zum spielen. Jetzt noch ein Tor und es kann losgehen.” In einen richtigen Verein kam Seeler aber erst nach dem Krieg. Er hat erzählt, dass seine Schnelligkeit und Ausdauer sehr gut waren und so konnte er auch schnell Treppen laufen. Da Seeler im Krieg geboren ist mussten aus Sicherheitsgründen die Treppenhäuser immer dunkel sein. Er wohnte im dritten Stock. Uwe hat aber Angst im Dunkeln und schrie immer hoch: “Achtung ich komme.” Und er ist schnell hoch gelaufen. Am 16 Oktober 1954 hatte er dann sein erstes Länderspiel. Damals war er 17 Jahre alt und der linke Flügelspieler war ausgefallen. Uwe stand das erste Mal für die Nationalmannschaft auf dem Platz: Ein ganz besonderes Spiel für Uwe. Das Stadion jubelte. Manche haben sich auch gefragt wer das eigentlich ist. Seeler hat nicht nur für die Nationalmannschaft gespielt, sondern auch für seinen Club HSV – Damals war der HSV noch richtig gut. “Der HSV ist zwar heute schon noch gut, aber es fehlt noch ein bisschen hinten und vorne.”

Damals konnte man vom Fußball nicht leben. Die Fußballer haben viel weniger verdient im Gegensatz zu heute. Seeler hatte keine Millionen wie Ronaldo, Messi oder Neymar und musste sogar noch einen Nebenjob machen. Er musste als Vertreter für einer Sportartikelfirma immer ganz in den Süden fahren. Dadurch hatte er nicht viel Zeit zum trainieren. “Grade wenn man viel sitzt, ist es nicht gut.”

Uwe Seeler und die Medienbande By: Marlene

Uwe Seeler hat dann immer mal da trainiert, wo er grade war, damit er fit blieb. Wenn er in Hamburg war, hat er beim HSV trainiert, sein Trainer hatte aber immer Vertrauen in Seeler, dass er es schafft. Eine außergewöhnliche Kariere von Uwe Seeler. Nach seiner Kariere hat er immer noch weiter Sport gemacht. Besonders gerne spielte er Golf. Im Jahre 2012 hatte er aber einen schweren Auto Unfall vorm Elbtunnel. Seitdem kann er kein Fußball mehr spielen. “Dann bleibe ich lieber so wie ich bin” – so Seeler – “Solange mir mein Bier noch schmeckt ist alles gut! Und es schmeckt mir noch.” Seeler wird sein Leben lang Hamburger belieben und im HSV sein – auch wenn er nicht weiß wer grade im Amt ist da sich das mit dem Trainer immer ändert. Vor zwei Jahren hat Uwe Seeler dem Vorstand gesagt, dass sie Verstärkung hohlen sollen. Das war denen total egal. “Wenn der HSV am Ball ist und nicht weiß wohin mit dem Ball sind sie überfordert.” Als Seeler am Ball war und nicht wusste wohin, hat er ihn einfach ins Tor geschossen. Das war immer richtig. Da haben wir den Salat. Wo wir grade beim Essen sind: Seeler isst gerne ein schön “kleines” Steak mit einem Durchmesser von 70cm. Heute kann er nur noch die extra kleinen essen, weil er ja nicht mehr so viel Sport macht. Dazu am besten noch Kartoffeln. Von: Luis, Johannes & Marlene.